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Edelstahl Nozzle (für CR10)

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Habe mir beim Chinesen ein paar Edelstahl Nozzle für das Stock Hotend des CR10(S) bestellt und bekommen. Möchte sie demnächst einbauen mehr als Experiment als das ich mir eine längere Haltbarkeit verspreche.

Ich bin jedoch leicht verunsichert was die Temperaturen angeht. Ich laß davon dass die womöglich eine höhere Temperatur benötigen. Kann ich mir kaum vorstellen bei so einem "Mini-Teil". Da ich es auch sonst nicht so genau nehmen mit den Temperaturen und ein wenig nach Bauchgefühl drucke kanns ja nicht so schlimm sein oder über welchen möglichen Temperaturanstieg reden wir? Falls noch interessiert, im drucke im Schwerrpunkt PLA und ab und an mal PETG und wie gesagt eeeeeigentlich brauche ich die nicht, es geht mehr ums Experiment es sei denn eure Erfahrungen sind insgesamt negativ.

Meinungen/Ratschläge/Hinweise? Danke...

Doch das kann schon sein. Messing ist einer der besten Wärmeleiter, alles andere fällt da schon weit ab. Um also an der Spitze wo das verflüssigte Material austreten soll die gleiche Temperatur zu haben, musst Du den Extruder höher temperieren.

Prusa bietet als high-end Lösung eine Messingdüse mit eingesetztem Rubin an. Beste Wärmeleitung und sehr beständig gegen Abrieb... Kosten, frag nicht nach Sonnenschein. Viermal so viel wie eine gehärtete Stahldüse.

Ich habe neulich erst an einem E3D-V6 Clon nach diversen Fehlschlägen von Edelstahl-/ auf Messing-Düse zurück gestellt, weil es eben doch einen gravierenden Unterschied macht. Trotz PID und Silikonschuh um den Heizblock kommt es immer wieder zu Situationen wo ein hoher, bzw. unregelmäßiger Austrag die Temperatur gerade genug senkt und man eine Unterextrusion erhält. Mal sind diese nicht wirklich sichtbar und fallen nur auf wenn man nach dem Druck das Teil mechanisch kontrolliert, manchmal hat man regelrechte Lücken im Druck.
Die Temperaturüberwachung hilft hier nicht weiter, da nicht die Düse, sondern der Heizblock überwacht wird.

Bei großen Flächen merkt man erstmal keinen Unterschied, da der Austrag gleichmäßig, wenn nicht sogar linear verläuft. Da hat so eine handelsüblich 30W Heizkartusche keine Probleme.
Schwierig wird es wenn es einen starken Wechsel zwischen kleinen und großen Konturen gibt. Der Retract tut dann den Rest.

Daher mein Fazit auf 12V Systemen mit standard 30W Kartusche: Lieber weiterhin Messing und alle 2~3 Monate die Düse tauschen als immer wieder fehlgeschlagene Drucke zu haben, nur weil man die Leistungsfähigkeit des Systems überschätzt.

Ich halte diese diversen Ratschläge von wegen Leitfähigkeit auch für esoterische Übertreibung. Auch z.b. das man bei MK10 die Düsen so klein gemacht hat, finde ich für Blödsinn. Der kleinere Block wird schneller heiß..okay...aber der größere , wie Mk8 oder Volcano, hält die Temperatur länger. Ähnlich ist es bei Edelstahl vs Messing. Schlimmstenfalls , wenn du
Drift bemerkst..sieht man an der Oberfläche des Drucks... dann musst du mal die PID neu einstellen.. hab ich aber noch nieeee gemacht..und noch nie ein Problem damit gehabt. Ich selber hab noch nie ein Edelstahlhotend gebraucht, weil das ja nur Sinn bringt, wenn das Filament abrasiv ist. Explodieren wird dein Drucker davon jedenfalls nicht...

Comments deleted.

Da gibts ne Anleitung , wie man das macht. Dann hält er die Temperaturen halt besonders gut ein. PID ist die Regellogik hinter den Temperaturreglern von Marlin usw. P(proportional)I(integral)D(igital) ist das ausgeschrieben. Der T.Sanladerer hat den Vorgangh wohl mal als Video gemacht. Ich hab noch nie gemacht..geht auch so gut genug hier. Dabei werden paar Einstellungen der Controllersoftware halt geändert.

PETG .. druck ich auch.. bin aber kein Fan davon. Am W.E. will ich evtl. mal einen Probedruck mit Apollo/X machen..soll wohl sehr fest und zähe Drucke ergeben.

Carbon hab ich noch nie gebraucht. Mir reicht ABS und PLA, bzw. so lange der Vorrat noch reicht SAN ( sauhart, aber spröde wie Glas ..gibts nimmer zu kaufen ) . Dazu ab und an TPE / TPU und wenn ich mich ärgern will..dann mal PP .

UNd das mit dem ....druck ich mit 100.. das ist wie ich hab bei mir den 250 Lock ausm GTI rausgemacht.. Na gut..wers braucht.. Mir machts mit 210 schon keinen Spaß mehr .. und mir reichts beim Drucken auch mit 90 für Sparse Infill und Support. Perimeter und 1 Lopp meist mit unter 40 . Bei Kissslicer, und ich nehm nichts anderes mehr, ist schon 70 für den Solid, also das was zwischen Loop und Infill liegt viel zu schnell, weil das sind Zickzackbahnen mit ca. 1 - 3 mm je nach Wanddicke. . Da vibrierts schon damit mächtig.

Ich habe gestern Edelstahldüsen für den i3 Mega bekommen, sind noch in der Kiste und nicht eingebaut.
Allerdings würde ich vermuten es handelt sich um Unsinn ;-)
Meinem technischen Verständnis nach ist die Wärmeleitfähigkeit von Messing und Edelstahl im Vergleich nicht so weit unterschiedlich, dass es sich nennenswert in der Temperatur bemerkbar macht.

Ich würde es mit einem Temp-Tower versuchen, dann weißt Du mehr ;-)

Messing leitet Wärme etwa 3x besser als Edelstahl (beim Edelstahl gibts aber große Unterschiede). Google Stichwort "Wärmeleitkoeffizient".
Ich würde es einfach mal ausprobieren. Das das Heizelement für die Düse deutlich mehr heizen muss ist aber logisch, also mehr Stromverbrauch und evtl. schnelleres Ableben der Heizung.
Für meinen Ender 2 hatte ich mir vor einem Jahr so eine teuere Düse von Micro-Swiss gekauft (Messing mit Beschichtung).
Die hält gefühlt schon ewig.

Comments deleted.

Ja - das stimmt, aber das ist ja genau das wo das Verständnis der meisten Leute so richtig schön fehlgeleitet wird!
Ich finde es auch toll das Du das Wort kennst - aber der Rest fehlt halt :-)

Es zählt ja nicht die Wärmeleitung Stahl / Messing, was interessiert ist inwieweit das besser oder schlechter ist als die Wärmeleitfähigkeit des Kunststoffs im Vergleich. Das ist einzig wichtig für die Frage ob man genug Energie zuführen kann,und zwar mehr als der Kunststoff abführen kann.
PLA kommt auf 0,29 W/(mK), 1.4301 kommt dabei aber auf 15 W/(mK). Das ist also 50x besser als der Kunststoff.
Selbstverständlich kann man die übertragene Energiemenge, so sie denn abgeleitet werden kann durch Anheben der Temperaturdifferenz dT (keine Lust ein Dreieck in der Zeichentabelle zu suchen) erhöhen. Die Frage ist halt einfach, kann der Kunststoff das schnell genug in sein Inneres ableiten oder wird dann die äußere Schicht einfach nur zu heiß?

Ich würde ganz banal und empirisch einen Temp.-Tower drucken und alle Diskussion erübrigt sich.

Also Edelstahlnozzle ist montiert und Druck läuft (ohne Temptower) mit den gleichen Einstellungen wie mit Messingnozzle. Auf den ersten Layern sieht man absolut Null Unterschied. Also bis jetzt ist mein Eindruck das absolut kein Unterschied besteht. (Vielleicht bei Feinheiten die ich bislang noch nicht wahrgenommen habe oder in dem Druck nicht vorkommen)

Sag ich doch :-P
Alles andere ist Klangschalen und verschüttelte D30 Arnika-Tinktur-Kram, also wie Harrygeier schon sagte.
Du bekommst ja problemlos mehr Energie in die Düse als das Filament rausnimmt.
Ich habe mir die Düsen übrigens nur gekauft weil Sie im Set bei Amazon günstig waren (4x0,4 und dazu noch 0,2 0,3 0,5 0,6 0,8 und 1mm) für so um die 13€.
Dazu sind ein paar Ahlen dabei und ein Kistchen.
Meines Erachtens nach lohnt Edelstahl nur beim Verschleiß und evtl. im Bezug aufs "ausbrennen" (wenn meine zu sind halte ich nen Propanbrenner drauf).
Gruß,
Maeffjus

So, habe jetzt wieder auf Messing zurückgeschwenkt. Bei flächigen Drucken war Edelstahl kein Problem, aber eine Vase mit Retraktion war nicht machbar. Mehrfach Verstopfung. Mein Fazit: Ansicht scheint Edelstahl nicht schlecht, die Druckergebnisse waren hervorragend solange man nicht Retraktion benutzt. Für Drucke mit Retraktion lieber Messing.

Das verstehe ich nun überhaupt nicht. Bei einer Vase, bestenfalls noch im "Vase Mode" (bzw. spiralized) gedruckt, braucht man ja kein retract.
Bei fast allen anderen Drucken gehört retract aber doch zum Standard, wenn man hinterher nicht ewig das stringing entfernen möchte.

Ich nehme an er meint damit ein Vase als Objekt..nicht im "spiral vase" mode. Mir ist aber nicht wirklich klar, warum der Retract wegen der Düse zum hängen führt. Meist ist das doch eher ein Problem bei den Metallröhrchen der Hotends, die durch den heissen Brei zu warm werden, was wiederum das Filament aufweicht. Nehmen wir mal an, nach den Rausziehen wäre das Filament zu kalt um sofort wieder fließen zu können wenn es zurück in die Düse drückt, dann würde ich probieren den Retract kürzer zu machen. Im Grund aber eh ein Widerspruch in sich..Retract ist dazu da, das kein Filament nachfließt..wenns aber schon mal fließt, dann brauchst kein Edelstahl, denn dann ist`s wohl auch kaum abrasiv. Ich hab bei meinem E3D und PLA den Retract auf 0.3 mm bei 65 mm/sek . damit hab ich kaum Strings und aber auch keine Staus im Heatbreak.

Interessant zu lesen..