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Filament reißt ständig ab

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Hallo,

wenn ich den Drucker mal zwei oder drei Tage stehen lasse reißt immer das Filament ab. Mir geht dadurch immer gut ein Meter Material verloren.
Weiß einer warum oder was ich dagegen tun kann?

Das Problem ist, das das Filament interne Spannungen hat ( vermutlich zu heiß aufgewickelt ) und sobald es von der Rolle kommt, bzw. dort nicht mehr FEST aufgewickelt ist, brichts von selbst. Das ganze hat NICHTS mit der Herkunft oder der Qualität zu tun. Es mag sein, das es Hersteller gibt, wo das Problem nicht auftaucht. Ich hatte es aber schon bei billigem China Filament ( anet) und auch bei 30 Euro Rollen aus DE . Auf der Gegenseite hab ich auch 11 Euro/kg Geetech Massenware die einfach nur funktioniert.
Ich habe , so wild das klingt, mit einer Methode aus Youtube das Zeug retten können:

Man nehme einen Eimer oder Topf mit ca. 65-70 Grad heißem Wasser. Dann die Spule umwickeln oder zumindest gut die Windungen lockern, damit das Wasser schnell eindringen kann., Die Spule ein paar Sekunden in das Wasser tauchen und dann wieder zugfrei trocknen. Die Temperatur / Zeit am besten mit einem Stück vorher ermitteln. Das Prozedere weicht das PLA auf, nimmt die Spannung raus und nach dem Trocknen funktioniert es. Am besten gehts mit kleineren Chargen von 200 Gramm oder so. Sieht danach etwas kurvig aus, aber das macht meinen Druckern nichts aus. Ich vermute es geht auch mit trocken erwärmen , deswegen die Annahme einiger , das es "feucht" wäre, das ist definitiv bei PLA nicht der Fall..aber das das ERWÄRMEN zum auflösend der Spannung wirkt...glaubt man das vielleicht. Das mit dem Hygroskopischen betrifft in unseren Breiten eher Nylon oder PETG.

Update zu meinem Versuch mit Ofentrocknung:

Ich habe eine ganze Ladung Rollen (6 Stück) die brüchig waren mit einem Thermometer in den 60° vorgeheizten und danach ausgeschlateten Backofen gepackt und mit Nachheizen ca 2/1/2 Stunden austrocknen lassen. Man sollte nur sehr genau aufpassen, dass es nicht zu viel Hitze wird. Also nie ohne Thermometer!

Ergebnis: Die einzelnen Windungen kleben ganz leicht aneinander was jedoch kein Problem darstellt da sich alles gut abrollen lässt. Das Filament ist wieder flexibel wie am ersten Tag und druckt völlig problemlos.
Eine klare Empfehlung auch wenn es ein wenig riecht. Einfach warten bis Frau/Freundin nicht zuhause ist....

Prima,

ich hab zur Zeit keinerlei Probleme. Hab mir noch paar Rollen von dem Chinamann, der in Leipzig wohl mit Druckerpatronen handelt bestellt ,l Grau, 10€ incl,. Versand. Das Zeug geht prima. Druckt hier mit bis zu 80mm bei 180 Grad unb gibt richtig feste Bindung der Layer.

Zum Thema Geruch.. ja.. da hat das mit dem Wasserbad eine Vorteil.. das riecht nicht.

Das mit dem Leipziger Chinesen klingt interessant - Ist das ein ebay-seller? bzw hätte der auch spezilles Filament wie TPU, Nylon etc. PLA hab ich jetzt mal nen ganz passablen Vorrat, aber für Spezialanwendungen besitze ich nix.

Ja, Ebay, momentan nennt er sich ink-colour-king. Ich seh da momentan aber nur PLA.in blau.lila.gelb.
Er heisst auch inkjet2016 , da bietet er abe nur drucker mit an, kein filament.
Andere Materialien hab ich dort keine gesehn.

Bei mir tritt das Problem stärker auf, je kleiner der Rollendurchmesser wird. Gelagert wird bei mir Alles in den Einzelbeuteln in denen es geliefert wurde mit je einer Filmdose voll Silicaperlen. Ich kann also bestätigen, dass es nicht an der Feuchtigkeit liegt. Braucht die Wärme eine gewisse Einwirkzeit oder geht es nur um die erreichte Temperatur? Schätzungsweise ist ja die Abkühlgeschwindigkeit der wichtigste Faktor, da in der Filamentfabrik das Zeug ja auf Schmelztemperatur ist.Ich überlege meine problematischen Rollen im Umluftbackofen (Thermometerüberwacht) zu temperieren und sie dann bei geschlossener Türe ganz langsam mitsamt dem Ofen auskühlen zu lassen. Sag dann bescheid ob es erfolgreich war oder nicht

Ich habs keine 20 Sekunden ins heiße Wasser getaucht. Mal ausprobieren mit einem kurzen Stück..sobald das ganz wenig nachgibt..reichts schon...
Im Ofen kann etwas problematisch sein.. weil das nicht gleichmäßig ist ( kenn ich auch so vom Metallhärten, das es da auch nicht ganz trivial ist ).. Ich denke mir, das Wasser wirkt sofort auf rundum auf das Filament ein . Wenn ich mal wieder so nen Fall habe , schick ich meine Frau ins Kino und raff mir mal den Obsttrockner ( den ich ihr schon groß genug eingeredet habe ) .
Probieren und berichten...

Du denkst nicht, dass sich die Temp. durch langsames auskühlen im Ofen genügend verteilt? Ich habe mit ähnlichen Mitteln schon sehr erfolgreich Schellack- und sogar Vinylplatten zwischen zwei peinlich sauberen Glasscheiben wieder spannungsfrei bekommen. Wäre halt eine Möglichkeit mehrere Rollen gleichzeitig zu behandeln ohne erst 200g Stücke abwickeln zu müssen.

Wenn dein Ofen das kann, ok.. Ich hab das schon öfter gelesen, das die Herde nicht für das trocknen etc. geeignet sind, weil die Luft zu warm von einer Seite kommt. Aber Probieren kann man ja mal.

Ich werds machen wie bei meinen Schallplatten. Den Ofen leicht über die Zieltemperatur aufheizen und ausschalten. Türe auf, Rollen rein und Tür wieder zu. So bekomme ich keinen 'Hotspot' weil der Ofen ja nicht mehr läuft. Dann dauert das ganze vermutlich zwar länger aber was solls

Ich habe das mit dem heißen Wasser auch schon ausprobiert. Allerdings war das PLA nur kurzzeitig flexibler danach aber noch brüchiger ...

Meines hat gehalten..( ca. 10 Monate bis der Rest weggedruckt war ) Ich habs locker auf der Spule getrocknet in der Heizung bei ca. 20-25 Grad.

seltsam ist aber nur dass zumindest bei mir nur dass problem bei janbex auftaucht und da ständig

Was ja die Theorie vom Herstellfehler anstatt die "feucht" Theorie noch unterstützt. Wäre es bei dir zu feucht oder kalt , würde das Problem ja mit jedem PLA auftauchen. Wie lagerst du das.. Meines ist in eine Plastikbox mit Trockenbeuteln, bei ca. 20-25 Grad im Heizungskeller. An den Druckern ist es von 16 - 24 Grad im Raum. Ich verwende momentan nur direktextruder mit relativ gerader Zuführung von oben. Seit dem schwarzen ANET Zeug hatte ich kein Problem mit brechen mehr. Habe die Tage ne Rolle für 11€ bei einem bestellt..mal sehen wie das druckt..billiger gehts ja kaum mehr. Momentan drucke ich Problemlos GEETECH , war denke ich so 12 Euro, farblos durchscheinend . Die Rolle war NUR in einem Zipbeutel..Kein Vakuum , kein Trockenmittel und stand so auch 1 Jahr im Heizkeller im Regal, NULLO Problemo damit. Auch mit einem Konvolut diverser Farben 300 Gramm Rollen, unbekannter Hersteller, habe ich seit paar Wochen vieles gedruckt..ebenfalls keinerlei Probleme.. Also die Mär , das PLA unter 30 Euro nichts taugt glaub ICH nicht. Mag sein, das das eine oder andere besser aussieht oder bei über 90mm/sek besser klebt ...kann sein.. bei mir klappts auf jeden Fall .

"hängt einfach aktuell im Büro ohne alles einfach so an der wand , zuführung direkt von oben zu meinem moebius2

Kann es mir nicht erklären. Hast du mal probiert es "weichzukochen" , wie ich beschrieben habe ?.

Hab übrigens am Samstag das 11 Euro /Kilo (inkl Versand) China Filament bekommen. Keinerlei Brechtendenz, nur braucht es viel weniger Temperatur. Das ist bei 200 grad schon zu flüssig. Bei 185 rennt es mit 80 mm/sek wunderbar aus der Düse. Also wieder mal bewiesen´: Billig ist nicht immer mies . Nur die Spule sieht etwas wellig aus...hatte da schon befürchtet das es zu heiß gewickelt sei.

Geht mir hin und wieder aus so egal ob billig PLA oder teure Marke.

Ich hab bei mir den END G Code so angepasst das mein Drucker nach dem drucken den Extruder 50mm zurückfährt um das Filament komplett zu entladen.
Somit ist dann keine Spannung mehr auf dem Filament welches zu Drucker läuft

Hallo,
Ist bei mir auch so.... ich arbeite mit PLA... das ist sehr spröde bei Raumtemperatur... Manchmal war es auch schon beim Druck.. Da habe ich die Zuführung mit einer Lampe ein wenig erwärmt das verhinderte das Brechen beim Druck.. am Ende der Rolle ist auch die Eigenspannung des Filament sehr stark und wenn ich es in die Führung vom Drucker einfädele wird das Filament von der Rollung auf der Rolle gerade gebogen deshalb brach es .. mit Lampe jetzt nicht mehr .

Dass gute alte Brechbex zufälligerweiße mal wieder? Oder anderes Chinafilament? :D

Mir ist es bei meinem da Vinci mini w bis jetzt nur das originale (gechipte) PLA Farbe natur gebrochen und im Druck selbst waren jede Menge Luftbläschen. Das Zeug war so spröde, dass es schon beim Einfädeln in die Zuführung gebrochen ist und vor jedem Druck musste wieder neu eingefädelt werden. Und das schon direkt nach dem Auspacken aus dem Vakuum. Ein Glück diese Rolle ist aufgebraucht... Seit ich dieses günstige OWL-Filament aus Amazonien (1kg 12,20 €) verwende, hatte ich noch keine Probleme.

Habe so 18-20°C und 50-60% Luftfeuchte in meinem Hobbykeller, die Rolle hängt bis zum Farbwechsel am Drucker (manchmal Monate) und die angebrochenen Rollen bewahre ich in einem Zipbeutel mit Trockenmittel auf.

Also erstmal Marke wechseln...

Ich hab jetzt mal gelesen :-)
Also Temperatur und Feuchtigkeit überwiegen hier bei den Kommentaren. Das kann schon sein, der Raum hat selten über 18° und die Feuchtigkeit liegt bei 40-50%. Da muss ich dann mal nachbessern und hoffe das die nächste Rolle evtl. etwas gnädiger ist :-)

Zum Aufbau wurde ich gefragt. Das ist leicht, Flashforge Finder :D Die Hausfrauenversion hehe...

Servus,

kannst du mal ein Bild deines Setup posten?
Unter normalen Umständen bricht das Filament nie.
Es ist also wahrscheinlich, dass die Ursache in dem Aufbau deines Druckers oder dessen Umweltbedingungen liegt.

Bricht wohl!

Kommt auch imer auf das Filament an!!!
Zum beispiel hatte oder hatt Janbex da auch recht arge Probleme mit gehabt dass deren Filament einfach mal gerne gebrochen ist..

Wie es jetzt ist kann ich aber nicht wirklich beurteilen ein Glück bin ich den Plunder nun los..
Einzigst bei einer anderen ultrabilligen Chinarolle hab ich nun auch mal wieder dass Problem..
Gut die Rolle hatte ja wohl auch nicht umsonst nur gute 6€/1KG gekostet..

Anderes Filament anderer Hersteller bricht mir hiergegen aber auch nicht wirklich , was mir höchstens ab und an mal passiert dass mir mein Extruder dass Filament in der mitte DURCHREIßT wenn die Spule mal wieder Scheiße gewickelt war..!

Moebius2 halt, nicht gar dass der die Spule dann hinterher auch noch im ganzen mit durchzieht.. :D:D:D:D

Servus,

wie ich schon sagte, unter normalen Umständen reißt das filament nicht.
Danke das du das noch mal bestätigt hast.

PLA ist sehr sehr brüchig.

Günstiges umso mehr aber selbst Prusament reißt/bricht (Aber seltener), das liegt eben da dran das es PLA ist. Mit PETG hatte ich solche Probleme noch nie.

Keine Sonneneinstahlung und besseres Filament nehmen. Egal welchen Extruder ich verbaut hatte, bei DASFILAMENT ist mir das nie passiert, bei billig Filament von eBay auch immer mal wieder

Das passierte bei mir auch regelmäßig - allerdings nur bei meinem K8200 (Direct Extruder). Beim Anycubic I3 Mega (mit Bowden Extruder) ist es hingegen noch nie passiert. Wobei ich das Verhalten in meinem Fall nicht reißen sondern eher brechen nennen würde.

Mein Workaround sieht so aus, dass ich das Filament nach einem Druck entnehme.
Das ist zwar etwas lästig, hat aber den positiven Nebeneffekt, dass ich bei jedem Druck die freie Filament-Wahl habe (bzgl. Farbe/Material). Beim Anycubic entscheide ich mich öfters mal (aus Faulheit) für das gerade eingelegte Filament - obwohl mir im vornherein klar ist, dass eine andere Farbe eigentlich passender wäre.... ;-)

BTW: an Sonneneinstrahlung kann es (bei mir) garantiert nicht gelegen haben (die Drucker stehen im Keller). Und der Preis des Filaments scheint auch keine Rolle zu spielen. Sowohl das billige PLA-Zeugs zu 18€/Kg als auch das teure PLA+ zu 35€/Kg sind bereits gebrochen, wenn sie über Nacht eingelegt geblieben sind.

Das 1.75mm PLA+ von eSUN ist echt gut, das 3.00mm brach bei mir dauernd, wie auch andere PLA's. Auf meinem 3mm Drucker nutze ich nur noch PCTG fuers Grobe (0.8er Duese). PETG auf den anderen.
Wie ist denn die Luftfeuchtigkeit im Keller?
Ich hab die Erfahrung gemacht, wenn die Klimaanlage nur Ansatzweise Richtung Drucker blaest, bricht das Zeugs schneller

Hast du eventuell eine hohe Luftfeuchtigkeit im Raum oder starke Sonenneintrahlung auf das Filament?

Viele Plastiken sind relativ hydrophil, ziehen also Wasser an. Wenn das passiert, leidet die Qualität des Filaments beim drucken darunter ernorm. Mit etwas Aufwand verbunden, aber dennoch machbar wäre, das Filament jedesmal rauszuziehen und trocken zu lagern (empfehlenswert hierbei ist sog. Silica-Gel).
Versuch es vllt erstmal mit einem trockenerem Standort oder ganz simpel: Anderes Filament.

ABS z.b. ist meines Wissens nach hydrophiler als bspw. PLA. PETG (kann ich sehr empfehlen) weißt meiner Erfahrung nach fast gar keine Beeinträchtigung auf.
Grüße und schöne Weihnachten

Inzwischen sogar wissenschaftlich erwiesen!

Uralter Mythos zumindest was PLA angeht!
PLA ist nicht hydroskop!

Also ich habe das in letzter Zeit immer wieder bei Janbex Filament gehabt und kaufe es auch aus diesem Grund nicht wieder .
Ich habe hier im Raum zwischen 22-24 Grad und ca. 50% Luftfeuchte. Kann mir nicht vorstellen das es daran liegt !
Bei anderem Filament habe ich diese nervigen Probleme nicht.

Ich hab auch ein Janbex in schwarz, weil alle das so toll fanden. Wenn ich das Abends noch benutzt habe, ist es am nächsten schon gebrochen. An mehreren Stellen! Luftfeuchte ist hier max. 40%, Raumtemperatur 22-23°C. Bei keinem anderen Filament (K-Camel, bq, AprintaPro, 3DJake) ist mir das bisher passiert. Ich hatte ja schon das Schlimmste für die gedruckten Teile befürchtet. Aber die halten merkwürdigerweise mittlerweile fast 1 Jahr.
Ich nehm das einfach jetzt nach dem Druck raus. Zumal ich eh meistens mit einer anderen Farbe drucke. Bis auf wenige Ausnahmen, wo man wirklich mehrere Tage an vielen Teilen für ein Thing sitzt.

Das Problem kenne ich nur zu gut ... . Bei mir tritt es meist bei PLA auf welches soweit ich weiß entweder eine minderwertige Qualität besitzt oder schon zu viel Wasser aufgenommen hat. Ich habe gerade wieder eine Spule rotes PLA welches schon auf der Rolle in mehrere Teile gebrochen ist sodass ich es so nicht mehr verwenden kann. Abhilfe kann die entsprechende Lagerung der Filamente schaffen, indem es in annährend Luftdicht verschlossenen Behältern gelagert wird, welche mit Trockenmitteln wie Reis, Magnesiumchlorid etc. gefüllt sind. Es gibt auch Trocknungsautomaten welche aus Eierkochern etc. gebaut werden.

Meistens liegt es nach meiner Erfahrung aber an minderer Qualität. Leider Kann diese nicht anhand der Preise festgestellt werden ( günstig ≠ schlecht /teuer ≠ gut ) da sind Erfahrungswerte mit den jeweiligen Anbietern nützlich. Neues Filament am besten immer gleich testen und wenn nicht flexibel genug (wenn es sich nicht mindestens 30° biegen lässt ohne zu brechen) postwendend zurück zum Händler.