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Generelle Druckerprobleme

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Was macht einen "guten" Drucker aus?
Nachdem ich meinen eigenen 4. Drucker habe, und etwa 12 gebaut und eingerichtet habe, hier mal meine 2cts zum Thema, welche Drucker sich lohnen, und welche eher nicht. Im Wesentlichen sind es - speziell bei größeren Druckern - drei Probleme, auf die man achten sollte:

Sehr oft entstehen schlechte prints dadurch, dass der Drucker keine stabile Mechanik hat. Linearführungen sind nicht unterstützt und biegen sich, der ganze Rahmen biegt sich, oder die Linearführungen sind nicht fest mit dem Rahmen verbunden. Die Lösung ist einfach: Drucker mit stabilen Rahmen und unterstützten Linearführungen haben diese Probleme nicht.

Da Riemenantriebe natürlich elastischer sind als Spindelantriebe, und 3D-Drucker schneller fahren als vergleichbare CNC-Fräsen etwa, ergeben sich einige Druckprobleme duch zurückschlagen oder auch aufschwingen der jew. Achse. Da man aber meist um die Riementriebe nicht drumrum kommt, und einfach nur straff spannen nicht auf Dauer hilft, muss man anders an das Problem rangehen. Eine Möglichkeit ist, einen Flaschenzugantrieb zu verwenden. Das verdopelt die Riemenlänge und Anzahl der Riemenstränge, und ebenso die Anzahl Schritte pro mm des Schrittmotors.

Ein weiterer Punkt, der hier genau anknüpft, ist die Masse des Druckkopfes. Je schwerer dieser ist, desto stärker muss bei der Geschwindigkeit mit Rampen gearbeitet werden - was wiederum die Extruder nicht gut kompensieren können. Also sind in diesem Punkt Bowden-Extruder ein Vorteil.

Ein Druckermodell, was alle diese Probleme hat, also das ideale Anti-Beispiel, sind die billigen Prusa i3-clone mit direkten Doppelextrudern.
Sehr wackliger Rahmen, lange, dünne, nicht unterstützte Linearführungen, und zwei direkte Extruder auf der Y-Achse. Dazu noch die eh sehr schweren Mk8.

Dabei kann man gar nicht so schlechte Drucker selber bauen. Ich habe mit normalen Aluprofilen und billigen China-Linearführungen einen Drucker gebaut, der diese Probleme nicht hat, und der Rahmen hat weniger als 200€ gekostet. Der Drucker druckt 360x460x420mm bei Aussenmaßen von 540x540x540mm

Die Riemenlänge wird deutlich länger, indem du einen Flaschenzug nachbaust. Damit erhöht sich auch die mögliche Dehnung deutlich. Sehe keinen großartigen Vorteil darin. Mehr nötige Steps für gleiche Bewegung bedeutet gleichzeitig, dass der Schrittmotor noch schneller drehen muss.

Ich hab es halt probiert, und das Ergebnis ist deutlich besser. Der Drucker hat die doppelte Anzahl schritte für seine Rampen zur Verfügung, und die Auflösung verdoppelt sich auch. Die Kraft verteilt sich auf die Riemen - eben wie bei einem Flaschenzug. Insofern ist die doppelte Kraft nötig, den Riemen zu dehnen. Die Geschwindigkeit schaffen die Motoren spielend, da acht vorher der Extruder schlapp.

Ich würde Dir einen funktionsfähigen abkaufen.....

Ich hab leider keine Zeit, noch einen zu bauen. Ist aber nicht schwer, ich mache eine ANleitung mit Bildern und Zeichnungen. Wenn ich dazu komme.

Hallo Bogomi67

Gibt es in der Zwischenzeit eine Anleitung für deinen Selbstbau?

Gruß Thomas

Hi
fein aufgebaut, über eine Anleitung und Materialliste würde ich und wahrscheinlich viele Andere freuen :-)
Danke
LG

Kann ich größtenteils zustimmen. Nur verwirren mich die Bilder etwas. Einen i3 in ein Core-XY Gehäuse zu bauen macht meiner Ansicht nach keinen Sinn. Die Profile an den Kanten in Z-Richtung sind überflüssig, da die Y-Achse vom unteren XY Rahmen stabilisiert wird. Dazu fehlt oben ein Profil für die X-Achse, denn auch die Profile können sich verbiegen und in dem Fall die oberen Kanten in Y Richtung. Und für solch einen großen Bauraum 2020 Profile zu verwenden macht es auch nicht besser. Um ein i3 mit Aluprofilen zu unterstützen, sollte man den originalen Rahmen als Vorbild nehmen. Beim Anet A8 ist der AM8 z.B. ein gutes Beispiel. Oder der MK2-X beim Prusa MK2. Wo hast Du denn die Profile bestellt, dass Du auf ca. 200 Euro gekommen bist? Über Dold hätte es ca. 30 Euro gekostet + 20 Euro für Nutmuttern + Winkel über Banggood

Es ist kein CoreXY-Gehäuse, sondern einfach nur ein Würfel mit Profilen von ... Dold ... und Nutmuttern und Eckwickeln aus China. In den 200€ sind die Linearführungen schon drin (5). Vom i3 sind nur die Platine und der Extruder übrig geblieben (+Netzteil, Schrauben, Kleinkram)
Würfel deshalb, weil rundum noch Plexischeiben rein kommen, gegen Staub. Das Ganze soll auch zumidest teilweise mobil sein, daher der Overkill mit den Profilen.
Der Rahmen ist auch mit den 20er Profilen in alle Richtungen dreh- und biegestabil, da bewegt sich nichts, man kann sich auch draufstellen - wie gesagt, Overkill. Und ich kann ihn einfach an 2 Haken an die Wand hängen.
Due Druckmaße ergeben sich aus dem Linearführungen. Wer da längere rein macht und den Rahmen noch vergrößert kann auch noch größer drucken. Aber dann wird es unsinnig - wer druckt schon ständig Motorradhelme...

Hallo,
das mit den mgn Linearführungen macht am meisten Sinn, und wenn man anstatt Bowden einen Direct Extruder will, kann man ja einen Nema 17 motor mit 27mm nehmen, denn der wiegt nur 150g. Vom Rahmen her habe ich dieselbe Meinung wie mightynozzle, da ist der würfel irgendwie unnötig. Übrigens, tolle Designs für die X Achse gibt es bei Lehaiver, die Idee mit "double precision" gefällt mir ganz gut.
Überzeugt euch selber davon: https://www.thingiverse.com/thing:2136372 , https://www.thingiverse.com/thing:1760702
mit freundlichen Grüßen ,
Simon

Linear Motion Guide 2020 (double precision)
DP-Guide Mod. for the SquareBOT 3D Printer

Warum der Würfel hier sinnvoll ist hatte ich ja schon beantwortet.
Die Achsen von Lehavier finde ich auch klasse, ich wollte nur bei Meinem die volle Breite nutzen und habe daher die Mountings auf der Schiene, statt an den Enden.